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Distributed Media-Manager
 

Archiv - Handling

 

Auf der eigentlich Gerätesteuerung aufgesetzt ist das Archivsystem, das eine abstrakte und medienunabhängige Verwaltung von Daten erlaubt. Daten können datei- oder verzeichnis-weise als sogenannte Media-Jobs archiviert und restauriert werden. Das eigentliche Anfordern und Verwalten von Medien wird vom Archivsystem gekapselt. Die Daten werden blockweise abgelegt, so daß auch einzelne Dateien aus größeren (z.B. > 1GB) Archiv-Aufträgen mit optimaler Geschwindigkeit restauriert werden können.

Das eigentliche Datenaufzeichnungsformat ist das bewährte Standard-Tar Format. Zur Unterstützung von hierarchischer Speicherarchitektur kann beim Archivieren festgelegt werden, welche Speichertechnologie (z.B. Bandlaufwerke, MO-Disks, DVD) verwendet werden soll.

Archivaufträge können über mehrere Mechanismen erzeugt werden:

 

1. Spooling:
Kommandodateien mit Informationen über zu archivierende Dateien, Verzeichnisse und Archivierungszeitpunkt werden in ein Spoolverzeichnis des Servers kopiert, das der DIMM überwacht und auswertet. Nach erfolgter Archivierung wird eine Antwortdatei vom Dimm erzeugt, in der Fehlerstatus, verwendetete Medien und Bandpositionen hinterlegt sind.

2. Client Tool:
Aus dem grafischen Client-Tool heraus können Archivjobs erzeugt und gestartet werden, existierende Archiv-Jobs können erneut archiviert werden, um z.B. Projekte in verschiedenen Entwicklungsstadien im Archiv zu hinterlegen.

3. Command Line Interface:
Gleiche Funktionalität wie 2. jedoch als Script aus Standardapplikationen heraus aufrufbar.  

 

Mittels grafischer Clientprogramme für die wichtigsten Anwendungsplattformen können die archivierten Daten jobweise und verzeichnisweise wie ein normales Dateisystem durchsucht und zurückgespielt werden. Dabei kann auch auf ältere Versionen von Jobs und Dateien, die mehrfach archiviert wurden, zugegriffen werden.

Besondere Sorgfalt wurde auf die Unterstützung von MacOS im Umfeld mit UNIX-Fileservern gelegt (z.B. Helios Ethershare™, Netatalk). Die Behandlung der Resourcefork wird ebenso unterstützt wie der korrekte Wiederaufbau von Desktop-Dateien beim Restore und die Icon-Darstellung von archivierten Dokumenten.


 

Funktionsmerkmale Archivsystem:

  • Abstrakte medienunabhängige Job-orientierte Datenverwaltung
  • Kommandozeilen-Schnittstelle für UNIX / MacOS / NT / W95 / Win 3.11
  • Gut dokumentiertes Script-Interface mit kompletter Fehlerbehandlung zur Integration von Archivfunktionalität in existierende Programmumgebungen.
  • Grafisches File-Browser ähnliches Interface zur Datensichtung, Archivierung und Restaurierung  für MacOS / NT /  W95 / W3.11. UNIX-Version  auf Anfrage
  • Dokumentierte Programmierschnittstelle zur Integration von DIMM-Aufrufen in Applikationen für UNIX / MacOS / Windows
  • Unterstützung von Apple Filesystem unter Helios EtherShare™ und Netatalk
  • Zugriff auf Daten auch mit Standard-Tools wie tar und mt möglich.
  • Unterstützung von verschiedenen Speichertechnologien (Bänder, MO, DVD)
  • Desaster-Recovery nach komplettem Server-Crash von Band
  • Blockweise Datenverwaltung für zeitoptimales Restore (je nach Laufwerks- und Librarytyp zwischen 30 s und 3 min).
  • Parallele Archiv- und Restore-Jobs auf gleichen / verschiedenen Laufwerken
  • Zugriff auf alle Versionen von mehrfach archivierten Dateien.
  • Kompaktierung von Bändern nach Löschen von Dateien möglich.
  • Nachträgliches Aufstocken der Kapazität durch Erweiterung von Libraries oder zusätzliche Libraries möglich.